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Fortbildung in Hildesheim

Bericht von Christine Pasemann

Ich mag es ruhig - deswegen bin ich mit den Öfis gefahren. Bin ganz entspannt angekommen.

Bianca stand auf dem Bahnhof und wartete auf Doris.

Schnell konnte ich sie überreden, mit mir den Bus zum Michaeliskloster zu nehmen.

Hätten wir gewusst, was wir jetzt wissen, wären wir zu Fuß gegangen. (10 Minuten)

Nach einigen Umwegen sind wir dann doch noch richtig gelandet.

Erfreut, dass wir uns alle wieder sehen, starteten wir in den Tag.

Ich habe mich schon immer sehr auf das Vorfrühstück gefreut, denn danach haben wir Andacht gehalten und dann ging es richtig los.

Das Frühstücks-Buffet war ein Traum. Stimmt nicht, alle Buffets waren ein Traum.

Wir wurden ausgezeichnet versorgt und verpflegt.

Die Arbeitseinheiten mit Frau Catharina Uhlmann waren sehr spannend und auch der Humor kam nicht zu kurz.

Am Mittwoch war Herr Herzog zu Gast bei uns.

Wir bauten uns aus Trichtern und abgeschnittenen Gartenschläuchen und Mundstücken für Posaune, Trompete oder Horn Instrumente.

Es ist nicht einfach, da den richtigen Ton zu finden und braucht doch etwas Übung.Ich durfte ins Horn blasen - ein großes gemütlich klingendes Instrument.

Wenn eine große Zahl Frauen unterwegs sind, muss auch die Stadt erkundet werden.

So war ich mit Angelika und auch mit Dorothea mal so ein wenig

.....einkaufen.

Das hat richtig Spaß gemacht. Natürlich darf Frau sich Schnäppchen nicht entgehen lassen.

Unsere Vorsitzende hat auch eine wunderbare Stadtführung für uns organisiert.

Mein Fazit ist, es war sehr harmonisch und hat wirklich Spaß gemacht. Die Umgebung war toll und ich glaube wir hatten alle viel Spaß.

Ich habe Hildesheim NEU ENTDECKT und werde da sicher bald mal wieder hin fahren.

Die Wälder in der Stadt...das viele Grün, war beeindruckend.

 

 

Fortbildung in Hildesheim

Bericht von Manuela Brennecke

Was mir im Gedächtnis blieb:

Sich morgens einzufinden zur Andacht, gemeinsam Singen und anschließend sich für den Tag mit einem guten Frühstück stärken. Die Themen wurden zielstrebig erarbeitet und wir haben festgestellt, dass es viele Möglichkeiten gibt sich im Gottesdienst mit Einzubringen.

Ausgiebig be- und durchgesprochen wurden Liturgie, Geschichte des Gottesdienstes, das Abendmahl.

Es gab musikalische Seminarstunden in denen wir Lieder aus den Gesangbüchern gesungen haben mit Begleitung von Gitarre oder Klavier. Sehr viel Freude machte auch das aus probieren unserer selbst gebauten Blasinstrumentes aus Mundstück, Schlauch und Trichter(?).

Mit Carmen Jerke erkundeten wir die Sehenswürdig-keiten in Hildesheim. Wir hatten eine Führung durch das Grüne Hildesheim und so war es weniger verkehrsreiche Stadt als vielmehr Natur, historische Altstadt und interessante Spazierwege.

Unser Seminar endete mit dem Zusammensitzen der Arbeitsgemeinschaft der Kirchenvögtinnen und Kirchenvögte in ruhiger Runde.

Elenore Kupke wurde für langjährige Mitgliedschaft geehrt und es wurden neue Mitglieder begrüßt.

Danke für lehrreiche und gemeinschaftliche Tage im herrlich anzuschauenden Michaeliskloster.

 

 

Einführungslehrgang für Kirchenvögte und Kirchenvögtinnen 2017

Am Montag, den 27.02.2017 trafen sich erstmals 12 Küster (einige frisch eingestellt, andere schon länger im Amt)

und ein Kirchenvorstand, um in das Berufsfeld des Kirchendieners, dessen Arbeitsweisen und Arbeitsrechte eingeführt zu werden.

Nach einer Begrüßung durch den Seminarleiter Lothar Püster, Küster des Braunschweiger Doms, und einer kurzen Vorstellungsrunde wurden wir in den Aufbau der Landeskirche eingeführt, der mit einer Besichtigung des Kirchenarchivs noch abgerundet wurde.

Nach diesem Einblick, gab es an insgesamt 4 Montagen grundlegende Informationen zur Arbeit des Küsters, die sich vom Glockenläuten, der Reinigung des Abendmahlsgeschirrs, über Gottesdienstaufbau und Sakramente sowie Reinigungsmethoden und Heizungsfragen alles abdeckten. Auch die Sicherheit und Rechte und Pflichten des Berufsfeldes des Mesners kamen nicht zu kurz.

Das Highlight erfuhren wir in einer letzten Einheit als es darum ging, Altarsträuße selbst zu binden.

Waren wir zuerst alle sehr skeptisch, was unsere Fähigkeiten anging, so haben wir uns unter der professionellen Anleitung von Frau Tümmler alle zu kleinen Floristen gemausert.

Auch wird es in unseren Kirchen keine abgeschnittenen Kerzen mehr geben, da uns Lothar Püster anschaulich an mitgebrachtem Material erklärte, wie man den Rand der Kerzen fachmännisch eindrückt.

Anfangs waren wir alle noch sehr ruhig und zurückhaltend, haben uns aber im Laufe der 4 Wochen zu einer homogenen und wissbegierigen Gruppe zusammengefunden, was auch der abwechslungsreichen und strukturierten Gestaltung des Seminars zuzusprechen war.

In der finalen Feedback-Runde gab es durchweg positive Resonanzen. Alle gehen jetzt mit einem anderen Selbstverständnis und viel mehr Sicherheit in ihre Kirchengemeinde zurück.

Unser ganz besonderer Dank gilt Lothar Püster sowie allen anderen Referenten dafür, dass sie sich die Zeit genommen haben, uns an ihrem Wissen teilhaben zu lassen.