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Foto FB Springe 2016

Fortbildung Springe 2016

5. - 8. September

Thema: Menschen in der Bibel

 

Bericht vom Einführungslehrgang 2016

Fortbildung 001

„Da findet ein Küster-Lehrgang statt……………………..“

………..eröffnet mir mein Chef.

 „Und ich habe Sie schon angemeldet“

Mit diesen Worten begann für mich eine wirklich schöne Geschichte.Nach Unsicherheit, Herzklopfen und einer Erkundungsfahrt mit meinem Mann (wo ist denn eigentlich das Gemeindehaus der Klosterkirche Riddagshausen?) machte ich mich auf den Weg um an einem „Einführungslehrgang für neu eingestellte Kirchenvögte“ teilzunehmen. Wir trafen uns dann an einem Montagmorgen um 9.00 Uhr in einem Unterrichtsraum und waren wohl alle gespannt welche Neuigkeiten uns erwarteten. Nach einer Begrüßungs- und Vorstellungsrunde kamen wir spielerisch ins Thema. Viele Dinge kannte ich schon oberflächlich; nun ging es ins Detail: -wohin mit dem Streichholz nach dem Kerze anzünden?; -welche liturgische Farbe an Lätare?; -wo wird Arbeitsschutz schon in der Bibel erwähnt?; -wozu benötigt man beim Prüfen von Feuerlöschern Strom? Unser Referent, Lothar Püster vom Dom in Braunschweig, hat eine lebendige Atmosphäre geschaffen und zumindest mir jegliche Angst vor dummen Fragen genommen. Wir konnten uns mit allen Sorgen ausbreiten; es gab auf alles eine Antwort. Die verteilten Unterlagen sind mir noch heute eine Hilfe. An den nächsten beiden Montagen ging es munter weiter: Bibelarbeit, Gebrauch des Gesangbuches, Kerzenpflege, aber auch theoretische Grundlagen wie der Aufbau unserer Landeskirche oder die verbindende Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft der Kirchenvögte füllten ein abwechslungsreiches Programm. Am 3. Montag begrüßte uns Rolf Schäfer, ehemaliger Kirchenvogt in Riddagshausen und führte uns auch durch seinen ehemaligen Bereich. Als Vertretung ist er immer noch in Reichweite (i.R.). Nach einer längeren Pause trafen wir uns Anfang April in der Landeskirche in Wolfenbüttel. Hier erlebten wir mehrere Referenten an einem Tag und konnten einen Rundgang über das Gelände und die verschiedenen Abteilungen machen. Auch das Büro des Landesbischofs stand uns offen. Am Nachmittag kam noch einmal Arbeitsschutz dran; dieser 2 stündige Monolog war ermüdend und nicht nur für mich zu lange. Zum Abschluss standen wir noch vor der Tür und haben Absprachen für die Zukunft getroffen. Herzlichen Dank für ein gelungenes Fundament unserer Arbeit an alle die daran Mitgewirkt haben. Ich fühle mich jetzt viel wohler und sicherer. (Autor bekannt)